STUTTGARTER BEGEGNUNGEN

DIE SCHENKUNG WOLFGANG KERMER

18.05 – 24.07.2005

Anlässlich seines siebzigsten Geburtstages überließ der renommierte Kunsthistoriker und langjährige Rektor der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart Professor Dr. Wolfgang Kermer seiner Heimatstadt Neunkirchen rund 150 Kunstwerke aus seinem Besitz. Die Schenkung wurde in der Ausstellung „Stuttgarter Begegnungen“ erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Sammlung Kermer umfasst Arbeiten auf Papier wie Handzeichnungen, Aquarelle, Collagen, Radierungen und Lithografien sowie Glasobjekte von insgesamt 86 Künstlern, von denen die Ausstellung eine repräsentative Auswahl zeigt. Sie ist nicht das Ergebnis systematischer und zielorientierter Sammlertätigkeit, sondern resultiert überwiegend aus persönlichen Kontakten, den künstlerischen Begegnungen vieler Jahre. Freunde, Kollegen und Wegbegleiter, Lehrende und ehemalige Absolventen der Stuttgarter Akademie sind hier versammelt, darunter herausragende Künstler wie zum Beispiel Klaus Arnold, Jürgen Brodwolf, Paul Uwe Dreyer, Wolfgang Gäfgen, Rudolf Hoflehner, Alfred Hrdlicka, Wilhelm Loth, K.R.H. Sonderborg oder Rudolf Schoofs. Mit der Schenkung erhielt die Städtische Galerie Neunkirchen den Grundstock für eine eigene ständige Sammlung, die 2010/2011 durch eine zweite Schenkung von Wolfgang Kermer erweitert wurde. 

Nach 2005 präsentierte die Städtische Galerie 2006 und 2011/2012 jeweils Teile der Sammlung. Zur Ausstellung von 2005 ist der Katalog „Stuttgarter Begegnungen“ erschienen. Eine leider bereits vergriffene Publikation aus dem Jahr 2011 fasst die Schenkung Kermer zusammen.

Publikation erhältlich:

News

Am Samstag, 11. Juli und Sonntag, 12. Juli 2020, finden insgesamt vier Werkgespräche mit der Künstlerin Bettina van Haaren zu ihrer aktuellen Ausstellung „Spiegelungen“ in der Städtischen Galerie Neunkirchen statt. Mehr unter Aktuell.
 

Parallel zur Ausstellung von Bettina van Haaren „Spiegelungen“ wird im Hüttenstadtmuseum im Erdgeschoss des KULT. Kulturzentrums Neunkirchen eine Sonderpräsentation mit Arbeiten aus der „Schenkung Kermer“ gezeigt.

Nach den derzeit geltenden Richtlinien darf die Ausstellung nicht in Gruppen und nur von höchstens acht Besuchern gleichzeitig besichtigt werden. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist verbindlich.

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