Stuttgarter Begegnungen III

Die Schenkung Wolfgang Kermer

25.11.2011 – 08.01.2012

Im Jahr 2005 überließ der Kunsthistoriker Prof. Dr. Wolfgang Kermer der Städtischen Galerie Neunkirchen eine umfangreiche Schenkung von Kunstwerken aus seinem Privatbesitz. In zwei Ausstellungen wurden die Arbeiten 2005 und 2006 unter dem Titel „Stuttgarter Begegnungen“ dem Publikum vorgestellt. Die Schenkung, mit der die Städtische Galerie Neunkirchen erstmals einen eigenen Kunstbestand erhielt, bekam erneut Zuwachs: 150 weitere Zeichnungen, druckgrafische Blätter und Bildhauerarbeiten sind 2010/2011 in den Besitz der Städtischen Galerie Neunkirchen übergegangen. Die Sammlung setzt sich zum überwiegenden Teil aus Arbeiten süddeutscher Künstler zusammen, mit denen Wolfgang Kermer während seiner dreißigjährigen Lehrtätigkeit an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart beruflich und freundschaftlich in Verbindung stand. Darunter befinden sich Werke von Alfred Hrdlicka, Arnulf Rainer, Jürgen Brodwolf, K.R.H. Sonderborg und Paul Uwe Dreyer sowie zahlreicher weiterer Repräsentanten verschiedener Künstlergenerationen, die ein breites stilistisches Spektrum auffächern – von der expressiven figürlichen Darstellung über die informelle Geste bis zur geometrischen Abstraktion. Auch das eigene künstlerische Schaffen Wolfgang Kermers wurde in der Ausstellung 2012 mit Beispielen abstrakter Radierungen und Papierarbeiten aus den späten 1950er Jahren belegt.

Der Bestandskatalog aus dem Jahr 2011 ist leider nicht mehr erhältlich, jedoch der Katalog aus dem Jahr 2005.

News

Am Samstag, 11. Juli und Sonntag, 12. Juli 2020, finden insgesamt vier Werkgespräche mit der Künstlerin Bettina van Haaren zu ihrer aktuellen Ausstellung „Spiegelungen“ in der Städtischen Galerie Neunkirchen statt. Mehr unter Aktuell.
 

Parallel zur Ausstellung von Bettina van Haaren „Spiegelungen“ wird im Hüttenstadtmuseum im Erdgeschoss des KULT. Kulturzentrums Neunkirchen eine Sonderpräsentation mit Arbeiten aus der „Schenkung Kermer“ gezeigt.

Nach den derzeit geltenden Richtlinien darf die Ausstellung nicht in Gruppen und nur von höchstens acht Besuchern gleichzeitig besichtigt werden. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist verbindlich.

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