Scharf geschnitten

Vom Scherenschnitt zum Papercut

25.05 – 22.07.2018

Papier wird Kunst: Wie kaum eine andere Technik rückt der Scherenschnitt das Papier in den Fokus. Es ist nicht länger nur Bildträger, sondern wird selbst künstlerisches Material. Mit Schere und Messer „gezeichnet“ – oder wie Henri Matisse es formulierte: durch „Malen mit der Schere“ –, entstehen aus dem Papier unmittelbar Formen und Figuren. Die Kunst besteht dabei im Weglassen, denn in erster Linie lebt die Technik von einer strengen Reduktion auf den Umriss der Motive. 

„Vom Scherenschnitt zum Papercut“ zeigte 15 Künstlerinnen und Künstler vor, die das Medium aufgreifen und auf vielfältige Weise neu interpretieren – und damit einen Einblick in die faszinierende Welt des Scherenschnitts geben. Zu sehen waren Arbeiten von Esther Glück, Lena von Gödeke, Katharina Hinsberg. Birgit Knoechl, Jörg Mandernach, Charlotte McGowan-Griffin, Olaf Nicolai, Marcel Odenbach, Katja Pfeiffer, Zipora Rafaelov, Georgia Russell, Annette Schröter, Valentina Stanojev, Kris Trappeniers, Kara Walker. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit der Städtischen Galerie Stihl Waiblingen, wo sie in Kombination mit historischen Positionen der Scherenschnitttechnik zu sehen war. Die Städtische Galerie Neunkirchen konzentriert sich dagegen ganz auf die heutige Auseinandersetzung mit dem Medium. Der zeitgenössische Scherenschnitt präsentiert sich darin höchst aktuell, originell und von beeindruckender gestalterischer Bandbreite.

Publikation erhältlich:

News

Am Samstag, 11. Juli und Sonntag, 12. Juli 2020, finden insgesamt vier Werkgespräche mit der Künstlerin Bettina van Haaren zu ihrer aktuellen Ausstellung „Spiegelungen“ in der Städtischen Galerie Neunkirchen statt. Mehr unter Aktuell.
 

Parallel zur Ausstellung von Bettina van Haaren „Spiegelungen“ wird im Hüttenstadtmuseum im Erdgeschoss des KULT. Kulturzentrums Neunkirchen eine Sonderpräsentation mit Arbeiten aus der „Schenkung Kermer“ gezeigt.

Nach den derzeit geltenden Richtlinien darf die Ausstellung nicht in Gruppen und nur von höchstens acht Besuchern gleichzeitig besichtigt werden. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist verbindlich.

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