Markus Weis

Don't touch

17.10 – 23.11.20081

Der Betrachter, der vor den Bildern von Markus Weis steht, ist versucht, seine eigene Wahrnehmung zu überprüfen, so greifbar erscheinen die gemalten Bildgegenstände. „Don’t Touch“ lautete demzufolge der Titel der Ausstellung. Der 43-jährige Berliner Maler hat an der Kunstakademie im niederländischen Arnheim und in Rom studiert und ist mit zahlreichen wichtigen Stipendien ausgezeichnet worden. Seine fotorealistisch anmutenden Gemälde, die er mit größter technischer Präzision gestaltet, interpretieren ein klassisches Genre auf neue, zeitgemäße Weise. Die Bildmotive – Fenster, Vorhänge oder kostbare, wie zufällig über die Stuhllehne geworfene Stoffe – sind aus der Stilllebenmalerei des Barocks bekannt. Markus Weis erzeugt in seinen Bildern eine nahezu perfekte Illusion. Aus dem Kontrast von barocker Sinnlichkeit und der nüchternen, kargen Umgebung der Dinge schafft der Künstler meditative Räume der Stille. Sie scheinen aus der Zeit herausgehoben und kommen ohne Menschen aus – zeigen nur die Spuren, die auf ihre Abwesenheit deuten. Die autonome Welt der Dinge bleibt letztlich unnahbar und dem Zugriff des Betrachters entzogen.

Publikation erhältlich:

News

ERÖFFNUNG 
Freitag, 10. Februar 2023 | 19.00 Uhr 

Wir freuen uns, Sie ab dem 10. Februar 2023 in der Ausstellung „REorganized. John Franzen, Georg Küttinger, Hilde Trip“ willkommen zu heißen. 

Informationen zur Ausstellung finden Sie hier

ZUSATZTERMIN: KUNSTFAHRT ZUR CHAGALL-AUSSTELLUNG 
Freitag, 27. Januar 2023

Aufgrund des großen Erfolges der Kunstfahrt im vergangenen Dezember bietet der Förderkreis Städtische Galerie/Museum Neunkirchen e.V.
in Zusammenarbeit mit der VHS Neunkirchen eine zweite Tagesfahrt in die Schirn Kunsthalle Frankfurt zum Ausstellungs-Highlight „CHAGALL. WELT IN AUFRUHR“ an.

Weitere Informationen zur Kunstfahrt finden Sie hier.

Corona-Info

Für den Besuch der Städtischen Galerie Neunkirchen ist kein Impf- oder Testnachweis mehr erforderlich. Zum Schutz aller Anwesenden bitten wir jedoch darum, beim Besuch der Galerie weiterhin eine medizinische oder FFP2-Maske zu tragen und den Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. Bei Anzeichen einer Erkrankung mit Erkältungssymptomen bitten wir, die Galerie nicht zu besuchen.

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