Kimoto

Eine Retrospektive

20.10.2017 – verlängert bis 22.04.2018

„Kunst muss uns berühren und Spuren in uns hinterlassen.“ Mit diesen Worten umschreibt Seiji Kimoto den wesentlichen Kern seiner Arbeiten, in deren Mittelpunkt der Mensch im Spannungsfeld zwischen Macht und Ohnmacht steht. Anlässlich seines 80. Geburtstages würdigte die Städtische Galerie Neunkirchen das Lebenswerk des japanischen Künstlers, der seit mehr als vier Jahrzehnten im saarländischen Wiebelskirchen lebt, mit einer Retrospektiv-Ausstellung. 

Verwurzelt in der traditionellen japanischen Kunst, zugleich aber auch offen für neue, westliche Impulse, entwickelte er eine unverwechselbare Handschrift und Symbolik, die sich wie ein roter Faden durch sein Werk zieht. Kimoto setzt sich in seinen plastischen Arbeiten beharrlich mit Gewalt und Unterdrückung auseinander und hat eindringliche Mahnmale gegen Krieg und politische Terrorherrschaft geschaffen, u.a. das Mahnmal für Fremdarbeiter im Hüttenpark Neunkirchen, Wandgestaltungen im Landtag des Saarlandes und im Saarbrücker Rathaus sowie Skulpturen und Reliefs in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen und im ehem. Konzentrationslager Mauthausen. Sind es vor allem diese Kunstwerke im öffentlichen Raum, die Kimoto weit über die Region hinaus bekannt gemacht haben, so konzentrierte sich die Ausstellung auf freie plastische Arbeiten, Wandobjekte, Tuschearbeiten und Kalligrafien aus verschiedenen Schaffensphasen, die den Weg hin zur charakteristischen Bildsprache nachzeichnen.

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News

AB 24. APRIL VORÜBERGEHEND GESCHLOSSEN

Gemäß den Verordnungen des Infektionsschutzgesetzes ist die Städtische Galerie Neunkirchen ab Samstag, dem 24. April 2021, vorübergehend für Besucher geschlossen. Die Öffnung der Ausstellung „ANDREAS GEFELLER. FOTOARBEITEN“ ab Freitag, dem 21. Mai 2021, steht unter Vorbehalt der Entwicklung der Infektionslage, über die wir Sie auf unserer Website und Facebook-Seite auf dem Laufenden halten. 

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