Kimoto

Eine Retrospektive

20.10.2017 – verlängert bis 22.04.2018

„Kunst muss uns berühren und Spuren in uns hinterlassen.“ Mit diesen Worten umschreibt Seiji Kimoto den wesentlichen Kern seiner Arbeiten, in deren Mittelpunkt der Mensch im Spannungsfeld zwischen Macht und Ohnmacht steht. Anlässlich seines 80. Geburtstages würdigte die Städtische Galerie Neunkirchen das Lebenswerk des japanischen Künstlers, der seit mehr als vier Jahrzehnten im saarländischen Wiebelskirchen lebt, mit einer Retrospektiv-Ausstellung. 

Verwurzelt in der traditionellen japanischen Kunst, zugleich aber auch offen für neue, westliche Impulse, entwickelte er eine unverwechselbare Handschrift und Symbolik, die sich wie ein roter Faden durch sein Werk zieht. Kimoto setzt sich in seinen plastischen Arbeiten beharrlich mit Gewalt und Unterdrückung auseinander und hat eindringliche Mahnmale gegen Krieg und politische Terrorherrschaft geschaffen, u.a. das Mahnmal für Fremdarbeiter im Hüttenpark Neunkirchen, Wandgestaltungen im Landtag des Saarlandes und im Saarbrücker Rathaus sowie Skulpturen und Reliefs in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen und im ehem. Konzentrationslager Mauthausen. Sind es vor allem diese Kunstwerke im öffentlichen Raum, die Kimoto weit über die Region hinaus bekannt gemacht haben, so konzentrierte sich die Ausstellung auf freie plastische Arbeiten, Wandobjekte, Tuschearbeiten und Kalligrafien aus verschiedenen Schaffensphasen, die den Weg hin zur charakteristischen Bildsprache nachzeichnen.

Publikation erhältlich:

News

Am Samstag, 11. Juli und Sonntag, 12. Juli 2020, finden insgesamt vier Werkgespräche mit der Künstlerin Bettina van Haaren zu ihrer aktuellen Ausstellung „Spiegelungen“ in der Städtischen Galerie Neunkirchen statt. Mehr unter Aktuell.
 

Parallel zur Ausstellung von Bettina van Haaren „Spiegelungen“ wird im Hüttenstadtmuseum im Erdgeschoss des KULT. Kulturzentrums Neunkirchen eine Sonderpräsentation mit Arbeiten aus der „Schenkung Kermer“ gezeigt.

Nach den derzeit geltenden Richtlinien darf die Ausstellung nicht in Gruppen und nur von höchstens acht Besuchern gleichzeitig besichtigt werden. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist verbindlich.

Wir verwenden Cookies, um die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Lesen Sie mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.