Fritz Arnold. Zum 100. Todestag

Sonderpräsentation

10.12.2021 – verlängert bis 20.03.2022

Anlässlich des 100. Todestages würdigte die Städtische Galerie Neunkirchen Fritz Arnold nach der erstmaligen Präsentation im Jahr 2010 erneut mit einer Sonderausstellung, in der die noch erhaltenen Grafikzyklen – eindrucksvolle Anklagen gegen Krieg, Gewalt und soziale Ungerechtigkeit – gezeigt wurden.

Die Federzeichnungen, entstanden zwischen 1917 und 1920, thematisieren die Schrecken des Ersten Weltkrieges und die Unruhen der Nachkriegsjahre in Folge der Novemberrevolution von 1918/19. In eindringlicher Bildsprache, die den Künstler in die Nähe der großen Expressionisten rückt, entlarvt Fritz Arnold schonungslos die Missstände der Epoche und entwirft als Gegenbild die Vision eines „neuen Menschen“, der die Hoffnung auf eine bessere Welt verkörpert. Arnolds leidenschaftliche Anklage, die selbst nicht frei war von politischen Ressentiments, macht sein Werk zum Dokument einer zutiefst zerrissenen, von Ängsten, Bedrohungen und Widersprüchlichkeiten beherrschten Zeit.

Geboren 1883 in Neunkirchen, zählt der Maler und Grafiker Fritz Arnold zu den bemerkenswertesten Künstlerpersönlichkeiten der Moderne, die das Saarland hervorgebracht hat. War er im Hauptberuf als Maschinensteiger auf saarländischen Gruben tätig, schuf er als Autodidakt die einzigartigen Federzeichnungen, die von Wolfgang Kermer wiederentdeckt und 2010 in einer Schenkung der Städtischen Galerie Neunkirchen übergeben wurden.  

News

AUSSTELLUNGSPAUSE IN DER STÄDTISCHEN GALERIE NEUNKIRCHEN BIS SEPTEMBER 2022

Wir freuen uns, Sie ab dem 30. September 2022 in der Ausstellung „KIMOTO – Worte und Zeichen im Fluss“ willkommen zu heißen. 
Eröffnung: Freitag, 30. September 2022, 19.00 Uhr 

Informationen zur Ausstellung finden Sie hier

Corona-Info

Für den Besuch der Städtischen Galerie Neunkirchen ist kein Impf- oder Testnachweis mehr erforderlich. Zum Schutz aller Anwesenden bitten wir jedoch darum, beim Besuch der Galerie weiterhin eine medizinische oder FFP2-Maske zu tragen und den Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. Bei Anzeichen einer Erkrankung mit Erkältungssymptomen bitten wir, die Galerie nicht zu besuchen.

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