Andrea Neumann

Zeitspannen

19.03 – 09.05.2021

In Erinnerung an die im Sommer 2020 in Winnenden verstorbene Malerin Andrea Neumann, die zu den prominentesten Vertreterinnen der figurativen Malerei im südwestdeutschen Raum zählt, präsentierte die Städtische Galerie, anknüpfend an ihre letzte große Einzelausstellung 2016/17 in Neunkirchen, ausgewählte Arbeiten der letzten 15 Jahre.

In den Darstellungen der Künstlerin, die 1969 in Stuttgart geboren und über viele Jahre hinweg eng mit der saarländischen Kunstszene verbunden war, steht der Mensch im Vordergrund. In altmeisterlicher Technik mit Eitempera auf Baumwolle malend, entwarf Andrea Neumann ambivalente Bilder seiner Existenz. Die Motive treten aus der Farbe hervor, zugleich werden sie von ihr vereinnahmt, teils verdeckt. Ihre Protagonisten bleiben schemenhaft und visuell kaum greifbar. Andrea Neumanns Arbeiten bieten, wie der Titel der Ausstellung „Zeitspannen“ erahnen lässt, zeitüberspannende Momente voller Andeutungen und Anspielungen und schlagen deshalb den Betrachter in den Bann. In ihrer Malweise offen und vielfach nur skizzierend, entziehen sie sich einer geradlinigen Interpretation.

Neben der Präsentation des monumentalen vierteiligen Werkes „Der seltsame Gleichmut der Gravitation“, das Andrea Neumann 2018 für die Saarbrücker Johanneskirche schuf, stand das Thema „Arbeitswelt“ – mit vermeintlich flüchtigen Blicken auf den Arbeitsalltag von Menschen – im Mittelpunkt der Ausstellung.
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AUSSTELLUNGSPAUSE IN DER STÄDTISCHEN GALERIE NEUNKIRCHEN

Vom 2. August bis einschließlich 9. September ist die Städtische Galerie Neunkirchen für Besucher geschlossen. 

Wir freuen uns, Sie ab dem 10. September 2021 in unserer kommenden Ausstellung MONA BREEDE | URBAN STORIES begrüßen zu dürfen. 

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