Andrea Neumann

abkommen

28.10.2016 – 08.01.2017

Panta rhei – alles fließt: Farben, Formen und Bedeutungen sind in Andrea Neumanns Arbeiten kontinuierlich im Fluss. Die Darstellungen der 1969 in Stuttgart geborenen und seit vielen Jahren im Saarland ansässigen Künstlerin bewegen sich auf dem schmalen Grat zwischen Enthüllen und Verhüllen. 

Schemenhaft tauchen ihre Motive aus dunklen, undurchdringlichen oder fast durchsichtigen Farbschichten auf, um im nächsten Augenblick wieder mit der Farbmaterie zu verschmelzen. Erinnerungen oder mit der Kamera festgehaltene Momente, die der Künstlerin als Inspiration und Vorlage dienen, verwandeln sich in ihrer Malerei in atmosphärische Erscheinungen, die bewusst mit der Flüchtigkeit der Zeit und dem selektiven Charakter unserer Erinnerung spielen. 

Bereits der Ausstellungstitel „abkommen“ verweist in seiner Doppeldeutigkeit auf das entscheidende Moment in Andrea Neumanns Arbeiten, in denen sie die Ambivalenz exemplarischer Handlungsmuster und Situationen unseres Lebens erfasst. Seien es Motive aus Sport, Politik oder aus dem Bereich zwischenmenschlicher Beziehungen: sie entziehen sich einer eindeutigen Interpretation, bleiben vage, fast distanziert. Und werfen bei aufmerksamer Betrachtung mehr Fragen auf, als Antworten zu geben. In ihrer Malerei gelingt es Andrea Neumann, ambivalente Momente zu fixieren, die den Menschen im unumgänglichen Spannungsfeld zwischen Selbstbehauptung und Verletzbarkeit in der Schwebe halten.

Publikation erhältlich:

News

Führungen durch die Ausstellung „Brennpunkt Keramik II“ mit der Sammlerin Hannelore Seiffert. Termine unter Aktuell

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Das Kinder- und Jugendatelier startet mit neuen Kursen am 5. September.
 

 

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