Wie gemalt. Neue realistische Malerei

Mit Arbeiten von Anne Berning, Annette Besgen, Wolfgang Kessler, Jochen Twelker, Cornelius Völker

22.08 – 05.10.2003

Die Ausstellung stellte Werke zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler vor, die sich auf neue Weise mit der sichtbaren Gegenstandswelt auseinandersetzten und den Gegenbeweis zum viel diskutierten „Ende der Malerei“ antraten. Obwohl die Gemälde vordergründig gegenständlich sind, geht es jedoch nicht um Abbildung und Bestätigung von Wirklichkeit, sondern um eine eigene, rein künstlerische Realität, die nur mit malerischen Mitteln verwirklicht werden kann. Anne Bernings überdimensionale gereihte Buchrücken sind gemalte Statements zur Kunstgeschichte, die zwar offensichtlich gegenständlich, aber dennoch der Konzeptkunst verwandter sind. In Annette Besgens Gemälden erscheinen die Fahrbahnen unter den Brücken von Brooklyn als farbintensives Licht- und Schattenspiel, das Gegenständliche gerät zur monochromen Malerei. Die an Sofortbilder erinnernden Gemälde von Wolfgang Kessler zeigen vorbeifahrende Containerzüge, wobei das Objekt zur Schliere gezogen und zur flüchtigen geometrischen Fläche wird, an der das Auge keinen Halt mehr findet. Jochen Twelkers Arrangements von geblümten, geringelten und wild gemusterten Kleidungsstücken erinnern an Arbeiten der Op Art, welche die Wahrnehmung auf das Äußerste herausfordern, während Cornelius Völker Alltägliches wie Hände, Handtaschen oder dick belegte Butterbrote visuell übersteigert zu Riesenformaten, die an Bilder des Informel denken lassen. Mit Arbeiten von Anne Berning, Annette Besgen, Wolfgang Kessler, Jochen Twelker und Cornelius Völker. Die Ausstellung wurde kuratiert von Dr. Bernd Finkeldey, Düsseldorf.

News

WEISS WAR DER SCHNEE. DAS GLETSCHERPROJEKT VON THOMAS WREDE

Musikalische Lesung mit Film – und Theaterschauspielerin Verena Buss
Freitag, 01. Juli 2022 | 19 Uhr
„Ewiges Eis“ – Gletscher-Geschichten, Märchen und literarische Texte aus fünf Jahrhunderten
Begleitung: Julien Blondel, Violoncello

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Nächste öffentliche Führung
Sonntag, 10. Juli 2022 | 15 Uhr mit Dr. Ulrike Bock 

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