Über Land

Blicke in die Provinz

27.11.2008 – 25.01.2009

Erstmals in der Geschichte leben mehr als die Hälfte aller Menschen in Städten. Urbanisierung und demografischer Wandel sind unaufhaltsam. Wie aber sieht das Leben auf dem Land heute aus? Acht Fotografinnen und Fotografen (Kathrin Ahlt, Stefan Eikermann, Juliane Eirich, Elmar Haardt, Werner Huthmacher, Anja Lehmann, Robert Paulus und Andreas Reeg) aus ganz Deutschland haben die ländlichen Regionen bereist und mit ihrer Kamera die Provinz erkundet. Die Teilnehmer der Ausstellung beschäftigen sich seit vielen Jahren mit künstlerischen Fotoprojekten oder arbeiten als freie Fotografen für große Zeitschriften und Magazine wie Stern, GEO, Der Spiegel, Die Zeit oder New York Times. Im Rahmen verschiedener Reportagen und Projekte haben sie sich dörflichen Gebieten fernab der großen Zentren gewidmet. Sie warfen einen Blick auf das vermeintlich rückständige Hinterland, porträtieren seine Menschen und zeigen Aspekte ihrer Lebenswelt. Was die Provinz für jeden Fotografen ausmacht, ist höchst unterschiedlich und bestätigt oder unterläuft die gängigen Klischees: Provinz, das kann Landschaftsidylle sein und heile Welt, Heimat, Vertrautheit und Überschaubarkeit, aber auch Enge, Behäbigkeit und Spießigkeit, Skurriles und Liebenswertes.

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