Sven Hoffmann

aqua globalis

29.01 – 05.04.2010

Wasser ist der Urstoff allen Lebens, Symbol für Bewegung und den Kreislauf der Welt. Wasser ist geheimnisvoller Mythos und faszinierend sinnliches, schillerndes Ereignis, Projektionsfläche von Gefühlen, Sehnsüchten und Träumen. 

Für den Berliner Fotokünstler Sven Hoffmann ist das Zusammenspiel von Wasser, Licht und Bewegung eine unerschöpfliche Quelle ästhetischer Betrachtung. Seit Anfang der 1990er Jahre bereist er im Rahmen seines international viel beachteten und kontinuierlich fortgeführten Projekts „aqua globalis“ die verschiedensten Länder der Welt, um der nahezu unbegrenzten Farb- und Formenvielfalt dieses Elements fotografisch nachzuspüren. In einzigartigen Bildserien nähert sich Sven Hoffmann kaleidoskopartig dem Faszinosum Wasser. Nicht auf das Element in seinem landschaftlichen Kontext richtet er dabei den Fokus, sondern auf das Transparente, von gelben, grünen und dunkelblauen Farbflecken durchwirktes Wasser. 

Sven Hoffmann führt uns die unendliche Wandelbarkeit des Elements vor Augen. Wasserflächen, zu Farbteppichen verwoben, können abstrakten Gemälden gleichen; verschwimmende Farben und sich auflösende Formen entwerfen mitunter fast surreal anmutende Welten. Klares, blaues Islandwasser, das den Blick auf den bizarr geformten Meeresgrund freigibt, wird so zur arktischen Landschaft oder einer sich auftürmenden Wolkenformation. Die malerische Wirkung der Fotografien lässt den Betrachter eintauchen in eine scheinbar vertraute und doch seltsam fremd wirkende Welt, in der er sich verlieren möchte.

News

Am Samstag, 11. Juli und Sonntag, 12. Juli 2020, finden insgesamt vier Werkgespräche mit der Künstlerin Bettina van Haaren zu ihrer aktuellen Ausstellung „Spiegelungen“ in der Städtischen Galerie Neunkirchen statt. Mehr unter Aktuell.
 

Parallel zur Ausstellung von Bettina van Haaren „Spiegelungen“ wird im Hüttenstadtmuseum im Erdgeschoss des KULT. Kulturzentrums Neunkirchen eine Sonderpräsentation mit Arbeiten aus der „Schenkung Kermer“ gezeigt.

Nach den derzeit geltenden Richtlinien darf die Ausstellung nicht in Gruppen und nur von höchstens acht Besuchern gleichzeitig besichtigt werden. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist verbindlich.

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