Stefan Pietryga & Detlef Waschkau

Von Kopf bis Fuß - Arbeiten zur Figur

02.07– 15.08.2004​

Mit Malerei und Skulpturen von Detlef Waschkau und Stefan Pietryga stellte die Ausstellung zwei aktuelle künstlerische Positionen zu einem klassischen Thema vor: die Auseinandersetzung mit der menschlichen Figur. Im Werk beider Künstler hat die Figur seit Jahren eine zentrale Bedeutung, ebenso wie die Materialien Holz und Farbe. Ihre Arbeiten entwickeln sie jedoch aus unterschiedlichen Richtungen. 

Der in Potsdam lebende Bildhauer Stefan Pietryga wurde national und international durch seine Kunstprojekte im öffentlichen Raum. Seine Baumskulpturen, die an markanten Orten in Deutschland verteilt sind, stehen bei Pietryga stellvertretend für den Menschen und die Figur im Raum. Im Zusammenhang mit der Neunkircher Ausstellung hatte er erstmals eine lebensgroße menschliche Holzfigur nach den eigenen Körpermaßen geschaffen. 

In den Werken des Berliner Künstlers Detlef Waschkau dagegen erscheint die Figur als Fragment. Die klassischen Disziplinen der Skulptur und Malerei verbindet Waschkau in Holzreliefs, die aus abstrakten farbigen Flächensegmenten zusammengesetzt und in mehreren Entwicklungsstufen bildhauerisch bearbeitet werden. Erst auf den zweiten Blick lassen sie Darstellungen menschlicher Körperformen erkennen. Die zunächst unvollständig wirkenden Körperfragmente erschließen sich im Verlauf der Betrachtung als Teil eines räumlichen Gesamtzusammenhangs und weisen so über das eigentliche Bild hinaus.

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News

Am Samstag, 11. Juli und Sonntag, 12. Juli 2020, finden insgesamt vier Werkgespräche mit der Künstlerin Bettina van Haaren zu ihrer aktuellen Ausstellung „Spiegelungen“ in der Städtischen Galerie Neunkirchen statt. Mehr unter Aktuell.
 

Parallel zur Ausstellung von Bettina van Haaren „Spiegelungen“ wird im Hüttenstadtmuseum im Erdgeschoss des KULT. Kulturzentrums Neunkirchen eine Sonderpräsentation mit Arbeiten aus der „Schenkung Kermer“ gezeigt.

Nach den derzeit geltenden Richtlinien darf die Ausstellung nicht in Gruppen und nur von höchstens acht Besuchern gleichzeitig besichtigt werden. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist verbindlich.

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