Sandra Eades & Reinhard Klessinger

Counterparts

31.08 – 11.11.2007

Counterparts bezeichnet im Englischen so viel wie Gegenstücke, Pendants oder komplementäre Teile. Für Sandra Eades und Reinhard Klessinger wird der Titel in mehrfacher Beziehung sinnfällig: Die Künstler sind seit Ende der 1960er Jahre ein Paar, haben beide an den Kunstakademien in London und Düsseldorf studiert und waren beide Meisterschüler von Rupprecht Geiger. Ihre Arbeiten entstehen unabhängig voneinander und unterscheiden sich in Konzeption und Technik, doch sie ergänzen sich auf spannende, sehr subtile Weise. 

Reinhard Klessinger ist Bildhauer. Seine transparenten, mehrteiligen Objekte aus Spiegeln und Glas reflektieren Raum und Umgebung, aber auch den Vorgang der Wahrnehmung. Sandra Eades verbindet Fotografie, monochrome Malerei und Aquarellzeichnungen zu großflächigen Wandbildern, in denen Architektur- und Raumausschnitte ein ständiges Wechselspiel mit Farbstimmungen vollführen. Beide Künstler thematisieren Orte, die in ihrer persönlichen Biografie eine Rolle spielen. Sie interessieren sich für den Ort als ein Gegenüber, das der Zeit, der Vergänglichkeit, dem Wandel unterworfen ist. Doch fassbar wird es stets nur als Fragment. Und immer wieder geht es um den Spiegel: fotografiert in den Arbeiten von Sandra Eades, im Raum installiert als Scheibe, Scherbe und beschriftetes Objekt bei Klessinger. Der Spiegel, der den Ort wiedergibt oder ihn verändert, in dem man sein Abbild erkennt oder vermisst – das Gegenüber, das nur Illusion ist.

Publikation erhältlich:

News

Am Samstag, 11. Juli und Sonntag, 12. Juli 2020, finden insgesamt vier Werkgespräche mit der Künstlerin Bettina van Haaren zu ihrer aktuellen Ausstellung „Spiegelungen“ in der Städtischen Galerie Neunkirchen statt. Mehr unter Aktuell.
 

Parallel zur Ausstellung von Bettina van Haaren „Spiegelungen“ wird im Hüttenstadtmuseum im Erdgeschoss des KULT. Kulturzentrums Neunkirchen eine Sonderpräsentation mit Arbeiten aus der „Schenkung Kermer“ gezeigt.

Nach den derzeit geltenden Richtlinien darf die Ausstellung nicht in Gruppen und nur von höchstens acht Besuchern gleichzeitig besichtigt werden. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist verbindlich.

Wir verwenden Cookies, um die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Lesen Sie mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.