Parastou Forouhar

he kills me, he kills me not

27.06 – 01.09.2013

Schön und bestürzend zugleich: Die Arbeiten der in Deutschland lebenden iranischen Konzeptkünstlerin Parastou Forouhar leben von der Spannung zwischen dekorativ anmutender Ästhetik und erschreckender Bedeutung. Verführerisch schöne ornamentale Strukturen, die an Forouhars orientalisches kulturelles Erbe erinnern, verbergen nur auf den ersten Blick eine grausame Wirklichkeit. Eingebettet in ein ornamentales System, für die Künstlerin das Symbol einer von politischer und religiöser Gleichschaltung beherrschten Gesellschaft, entfalten sich Themen, welche die Situation der Frauen ebenso reflektieren wie Folter und Missachtung der Menschenrechte in ihrer Heimat. Parastou Forouhars digitale Zeichnungen, Fotoarbeiten und Rauminstallationen vollführen ein subtiles, genau kalkuliertes Spiel mit der Wahrnehmung des Betrachters. Sobald er der Verlockung erliegt, ist er bereits involviert als Zeuge von Unrecht und Gewalt.

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