Otto Weil

Die zwanziger Jahre

06.03 – 31.05.2009

Aus Anlass des 125. Geburtstages und 80. Todestages von Otto Weil würdigte die Städtische Galerie Neunkirchen den saarländischen Maler mit einer großen Jubiläumsausstellung. 

Otto Weil wurde am 26. Juni 1884 in Friedrichsthal geboren. Nach dem Studium an den Kunstakademien in Karlsruhe und München lebte er abwechselnd in München, Saarbrücken und Holzhausen am Ammersee, stand aber mit seiner Heimat zeitlebens in enger Verbindung. Mit der spätimpressionistischen Gestaltungsweise und seinen bevorzugten Motiven wie beispielsweise Landschafts- und Industrieansichten, Porträts und Darstellungen arbeitender Menschen ist Weils Position in der saarländischen Kunst zwischen Albert Weisgerber (1878-1915) und Fritz Zolnhofer (1896-1965) einzuordnen. Sein früher Tod im Alter von 44 Jahren setzte seinem vielversprechenden künstlerischen Werdegang jedoch schon 1929 ein Ende. Der Verkehrsverein Neunkirchen erwarb 1974 einen Teil des künstlerischen Nachlasses von Otto Weil und würdigte den Maler 1979 mit einer Retrospektive sowie 1991 mit einer Ausstellung seiner Gebrauchsgrafik. 

Die Städtische Galerie Neunkirchen stellte 2009 rund 60 noch nie gezeigte Gemälde und Zeichnungen des Künstlers vor. Die Arbeiten befanden sich seit 1939 in den USA und kamen mit dem Umzug von Weils Tochter erst 2008 wieder nach Europa. Die Sammlung, heute im Besitz seiner in Basel lebenden Enkelin, konzentrierte sich auf die Zeit von 1920 bis 1929 und zeigte mit zahlreichen Darstellungen aus dem persönlichen und familiären Umfeld des Künstlers auch bisher wenig bekannte Facetten seines Werks.

Publikation erhältlich:

News

Am Samstag, 11. Juli und Sonntag, 12. Juli 2020, finden insgesamt vier Werkgespräche mit der Künstlerin Bettina van Haaren zu ihrer aktuellen Ausstellung „Spiegelungen“ in der Städtischen Galerie Neunkirchen statt. Mehr unter Aktuell.
 

Parallel zur Ausstellung von Bettina van Haaren „Spiegelungen“ wird im Hüttenstadtmuseum im Erdgeschoss des KULT. Kulturzentrums Neunkirchen eine Sonderpräsentation mit Arbeiten aus der „Schenkung Kermer“ gezeigt.

Nach den derzeit geltenden Richtlinien darf die Ausstellung nicht in Gruppen und nur von höchstens acht Besuchern gleichzeitig besichtigt werden. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist verbindlich.

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