Ottmar Hörl

Requiem für Vincent

18.02. – 01.05.2011

Ottmar Hörls Interventionen im städtischen Raum, die plastischen Formen öffentlichen Kommunizierens, werden regelmäßig begleitet von Auseinandersetzungen mit dem Innenraum. Hierfür erstellt Hörl Werkkonzepte, die sich mit der Kunstgeschichte, der Idee von Skulptur und Malerei, dem Prinzip des Seriellen und dem Spannungsfeld von Natur und Kunst auseinandersetzen. Das für die Neunkircher Ausstellung titelgebende „Requiem für Vincent“ hätte – dem Wortinhalt gemäß – eine musikalische Konzeption sein können. Doch der Besucher traf auf ein Fotokonzept des Künstlers, das auf vergleichbare Projekte Bezug nahm, welche Ottmar Hörl seit 1983 realisiert. 

Für die insgesamt 36 analog realisierten Fotografien der Serie „Requiem für Vincent“ bewegte sich ein präparierter Fotoapparat, an ein Rad fixiert, an einem Sonnenblumenfeld entlang. Die Phänomene Ort, Zeit, Raum, Bewegung und Richtung wurden in einem unzensierten Ablauf präsentiert. Wobei der Titel der Arbeit für den Besucher eine Art Zeit- und Assoziations-Brücke schafft: Zu Vincent van Gogh Sonnenblumen-Bildern. In einer weiteren Installation der Ausstellung fand die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema „Natur“ in Form des Künstlichen, des Sterilen, der multiplen Aneinanderreihung statt. Auf Regalen aufgereihte Igelkakteen aus Kunststoff füllen den Raum. Man wird sich nicht zurückhalten können, diese anzufassen – um sicher zu gehen, dass die Dornen keinen Schmerz verursachen.

News

Führungen durch die Ausstellung „Brennpunkt Keramik II“ mit der Sammlerin Hannelore Seiffert. Termine unter Aktuell

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Das Kinder- und Jugendatelier startet mit neuen Kursen am 5. September.
 

 

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