Igor Michajlow

Licht zeichnen - Von der Idee zum Objekt

24.10 – 23.11.2003

Sie leuchten aus der Dunkelheit in vielfach gebrochenen Farben, drehen sich langsam um die eigene Achse, wobei sich das Netz aus hauchdünnen Stahldrähten permanent verändert und neue, faszinierende Lichteffekte hervorbringt. Die filigranen Objekte des georgischen Künstlers Igor Michajlow (geb. 1961 in Tiblissi) leben ganz aus dem Licht und der Bewegung. Igor Michajlow, der seit 1994 in Saarbrücken lebt, ist ausgebildeter Architekt und Maler. 

Sowohl räumlich-tektonisches Denken als auch malerische Aspekte fließen in seine künstlerische Arbeit ein. Denn wenn Michajlow die kilometerlangen glänzenden Metallfäden zu schwebenden Lichtgebilden verspannt, ist er nicht nur Konstrukteur. Er zeichnet und malt mit dem Licht und inszeniert es so, dass bei jeder Bewegung des Objekts veränderliche Strukturen aufscheinen. 

Für die Neunkircher Ausstellung hatte der Künstler mehrere Lichtobjekte geschaffen, die in zwei großen Installationen präsentiert wurden. In Verbindung mit Konstruktionszeichnungen, Skizzen und Entwürfen dokumentierte die Ausstellung den Prozess ihrer Entstehung „von der Idee zum Objekt“. Die Besucher hatten die Gelegenheit, den Werkprozess selbst mitzuverfolgen und dem Künstler bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. In zwei Räumen der Galerie hatte Igor Michajlow eine Rekonstruktion seines Ateliers eingerichtet, wo während der Ausstellung eine raumhohe plastische Arbeit aus einer neuen Werkgruppe von Papierarbeiten entstehen ist. Das abgeschlossene Kunstwerk wurde bei der Finissage am letzten Ausstellungstag vorgestellt.

Publikation erhältlich:

News

WEISS WAR DER SCHNEE. DAS GLETSCHERPROJEKT VON THOMAS WREDE

Musikalische Lesung mit Film – und Theaterschauspielerin Verena Buss
Freitag, 01. Juli 2022 | 19 Uhr
„Ewiges Eis“ – Gletscher-Geschichten, Märchen und literarische Texte aus fünf Jahrhunderten
Begleitung: Julien Blondel, Violoncello

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Nächste öffentliche Führung
Sonntag, 10. Juli 2022 | 15 Uhr mit Dr. Ulrike Bock 

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