Hans Huwer

Schnittstellen

05.12.2003 – 01.02.2004

Die Jahresausstellung des Verkehrsvereins Neunkirchen widmete sich den Arbeiten des saarländischen Künstlers Hans Huwer (geb. 1953 in Oberthal). Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit der Neunkircher Kulturgesellschaft und der Sparkasse Neunkirchen durchgeführt wurde, zeigte einen Querschnitt durch das künstlerische Werk Hans Huwers, der auch als Grafikdesigner bekannt ist und auf den unter anderem das Signet der Stadt Neunkirchen zurückgeht. Huwers künstlerische Wurzeln liegen im Studium der Grundlehre von Oskar Holweck an der früheren Saarbrücker Werkkunstschule. 

Seine Malerei gehört der konstruktiv-konkreten Kunst an, wobei Huwer aber deren strenge Prinzipien hinter sich lässt und eigenwillige Bildlösungen entwickelt, mit denen er zu einem unverwechselbaren Stil gefunden hat. Charakteristisch für seine Bilder ist das mit dem Federmesser exakt eingeschnittene Linienraster, das den gesamten Bildgrund bedeckt. Es ist Ausgangspunkt und geometrisches Bezugssystem für die weitere Arbeit mit der Farbe. Huwers Werk zielt auf die Vereinigung von Gegensätzlichem: das streng systematische Vorgehen, das sich an einem absolut verbindlichen Ordnungsschema orientiert, auf der einen Seite – das Experiment und der gesteuerte Zufall mit all seinen spielerischen und überraschenden Momenten auf der anderen. Auf diese Weise lotet er Grenzen aus, macht „Schnittstellen“ sichtbar.

Publikation erhältlich:

News

Am Samstag, 11. Juli und Sonntag, 12. Juli 2020, finden insgesamt vier Werkgespräche mit der Künstlerin Bettina van Haaren zu ihrer aktuellen Ausstellung „Spiegelungen“ in der Städtischen Galerie Neunkirchen statt. Mehr unter Aktuell.
 

Parallel zur Ausstellung von Bettina van Haaren „Spiegelungen“ wird im Hüttenstadtmuseum im Erdgeschoss des KULT. Kulturzentrums Neunkirchen eine Sonderpräsentation mit Arbeiten aus der „Schenkung Kermer“ gezeigt.

Nach den derzeit geltenden Richtlinien darf die Ausstellung nicht in Gruppen und nur von höchstens acht Besuchern gleichzeitig besichtigt werden. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist verbindlich.

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