Göran Gnaudschun

Alexanderplatz

23. Mai – 03. August 2014

Drei Jahre lang fotografierte Göran Gnaudschun auf dem Berliner Alexanderplatz. Entstanden ist eine eindrucksvolle Arbeit über eine Szene von Gestrandeten und Ausreißern, Obdachlosen, Randexistenzen und Selbstdarstellern. Für seine Werkserie wurde der 1971 geborene Potsdamer Fotograf 2012 mit dem „Lotto Brandenburg Kunstpreis Fotografie Literatur“ ausgezeichnet. Göran Gnaudschuns Arbeit ist keine sozialkritische Dokumentation und auch keine gewöhnliche Porträtserie. 

„Alexanderplatz“ ist eine Arbeit, in der sich Bild und Text assoziativ ergänzen und die sehr subjektiv, sehr nah und einfühlsam über das Leben von jungen Menschen am Rande der Gesellschaft erzählt. Göran Gnaudschun war vor Ort: immer und immer wieder, näherte sich den Menschen dort, baute intensive Kontakte auf, um sie auf ganz klassische Art und Weise zu porträtieren, immer darauf bedacht, eine Form von fast verschüttet geglaubter Würde ans Licht zu bringen. Er fotografierte Situationen, in denen sich Symbolhaftes zeigt, schrieb eigene Texte und führte Interviews über die Lebenswege der Protagonisten, die in der Ausstellung zu lesen und zu hören sind.

News

NEUE AUSSTELLUNGEN IN DER STÄDTISCHEN GALERIE NEUNKIRCHEN

Wir freuen uns, Sie ab dem 10. Dezember 2021 in der Ausstellung „Stefanie Gerhardt | kopfüber himmelwärts“ willkommen zu heißen. 

Parallel zur Ausstellung von Stefanie Gerhardt ist ab dem 10. Dezember 2021 im zweiten Obergeschoss der Städtischen Galerie Neunkirchen die Sonderpräsentation „Fritz Arnold. Zum 100. Todestag“ zu sehen.

Informationen zu beiden Ausstellungen und Hinweise zu Ihrem Besuch in der Städtischen Galerie finden Sie hier

Voranmeldung für Veranstaltungen online hier oder telefonisch unter (06821) 202-561 | -480.

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