Göran Gnaudschun

Alexanderplatz

23. Mai – 03. August 2014

Drei Jahre lang fotografierte Göran Gnaudschun auf dem Berliner Alexanderplatz. Entstanden ist eine eindrucksvolle Arbeit über eine Szene von Gestrandeten und Ausreißern, Obdachlosen, Randexistenzen und Selbstdarstellern. Für seine Werkserie wurde der 1971 geborene Potsdamer Fotograf 2012 mit dem „Lotto Brandenburg Kunstpreis Fotografie Literatur“ ausgezeichnet. Göran Gnaudschuns Arbeit ist keine sozialkritische Dokumentation und auch keine gewöhnliche Porträtserie. 

„Alexanderplatz“ ist eine Arbeit, in der sich Bild und Text assoziativ ergänzen und die sehr subjektiv, sehr nah und einfühlsam über das Leben von jungen Menschen am Rande der Gesellschaft erzählt. Göran Gnaudschun war vor Ort: immer und immer wieder, näherte sich den Menschen dort, baute intensive Kontakte auf, um sie auf ganz klassische Art und Weise zu porträtieren, immer darauf bedacht, eine Form von fast verschüttet geglaubter Würde ans Licht zu bringen. Er fotografierte Situationen, in denen sich Symbolhaftes zeigt, schrieb eigene Texte und führte Interviews über die Lebenswege der Protagonisten, die in der Ausstellung zu lesen und zu hören sind.

News

ÖFFNUNGSZEITEN WÄHREND DER FEIERTAGE:

Christi Himmelfahrt (Donnerstag, 26. Mai 2022)
Pfingsten (Sonntag, 05. Juni und Montag, 6. Juni 2022)
Fronleichnam (Donnerstag, 16. Juni 2022) 
jeweils von 14 bis 18 Uhr geöffnet 

WEISS WAR DER SCHNEE. DAS GLETSCHERPROJEKT VON THOMAS WREDE

Lesung mit Schauspielerin Verena Buss
Freitag, 01. Juli 2022 | 19 Uhr 

Nächste öffentliche Führung
Sonntag, 19. Juni 2022 | 15 Uhr mit Dr. Ulrike Bock 

Informationen zur Ausstellung und Ihrem Besuch in der Städtischen Galerie Neunkirchen finden Sie hier.

SAARART 2023

Im kommenden Jahr findet die saarländische Landeskunstausstellung „Au Rendez-vous des amis“ als grenzüberschreitendes Kunstprojekt statt.

KünstlerInnen können sich bis 5. Juni 2022 für die SaarART bewerben. Informationen zur Ausschreibung finden Sie hier.

           

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