Göran Gnaudschun

Alexanderplatz

23. Mai – 03. August 2014

Drei Jahre lang fotografierte Göran Gnaudschun auf dem Berliner Alexanderplatz. Entstanden ist eine eindrucksvolle Arbeit über eine Szene von Gestrandeten und Ausreißern, Obdachlosen, Randexistenzen und Selbstdarstellern. Für seine Werkserie wurde der 1971 geborene Potsdamer Fotograf 2012 mit dem „Lotto Brandenburg Kunstpreis Fotografie Literatur“ ausgezeichnet. Göran Gnaudschuns Arbeit ist keine sozialkritische Dokumentation und auch keine gewöhnliche Porträtserie. 

„Alexanderplatz“ ist eine Arbeit, in der sich Bild und Text assoziativ ergänzen und die sehr subjektiv, sehr nah und einfühlsam über das Leben von jungen Menschen am Rande der Gesellschaft erzählt. Göran Gnaudschun war vor Ort: immer und immer wieder, näherte sich den Menschen dort, baute intensive Kontakte auf, um sie auf ganz klassische Art und Weise zu porträtieren, immer darauf bedacht, eine Form von fast verschüttet geglaubter Würde ans Licht zu bringen. Er fotografierte Situationen, in denen sich Symbolhaftes zeigt, schrieb eigene Texte und führte Interviews über die Lebenswege der Protagonisten, die in der Ausstellung zu lesen und zu hören sind.

News

Am Samstag, 11. Juli und Sonntag, 12. Juli 2020, finden insgesamt vier Werkgespräche mit der Künstlerin Bettina van Haaren zu ihrer aktuellen Ausstellung „Spiegelungen“ in der Städtischen Galerie Neunkirchen statt. Mehr unter Aktuell.
 

Parallel zur Ausstellung von Bettina van Haaren „Spiegelungen“ wird im Hüttenstadtmuseum im Erdgeschoss des KULT. Kulturzentrums Neunkirchen eine Sonderpräsentation mit Arbeiten aus der „Schenkung Kermer“ gezeigt.

Nach den derzeit geltenden Richtlinien darf die Ausstellung nicht in Gruppen und nur von höchstens acht Besuchern gleichzeitig besichtigt werden. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist verbindlich.

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