Die Kunst, Deutsche|r zu sein

Fotografische Arbeiten von Studierenden der FH Dortmund

09.09 – 20.11.2005

Was ist typisch deutsch? Was sagt mir das Wort Heimat? Wann ist man ein/e Deutsche/r? 28 Studierende des Fachbereichs Fotodesign an der Fachhochschule Dortmund haben sich ein Semester lang mit diesen und ähnlichen Fragen auseinandergesetzt, um herauszufinden, was es für eine junge Generation heute noch bedeutet, deutsch zu sein. Das von Hansjoachim Nierentz (DGPh), Vorsitzender des BildForums e.V. initiierte Projekt wurde unter der Leitung der Professoren Caroline Dlugos, Cindy Gates, Heiner Schmitz und Jörg Winde in parallelen Seminargruppen realisiert. Bei den 7. Internationalen Fototagen in Mannheim war die Ausstellung der FH Dortmund einer der meist beachteten Beiträge junger zeitgenössischer Fotografie. 

Intensive Recherchen, Umfragen und Diskussionen gingen der künstlerischen Arbeit voraus, bei der sich die Fotografen dem brisanten Thema von ganz verschiedenen Seiten näherten. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage nach der Identität des Einzelnen in Bezug zur Nationalität und zur Geschichte, aber auch im Hinblick auf Vorurteile und Klischees. Angefangen von Verallgemeinerungen wie „typisch deutsch“ über die komplette Negierung der nationalen Zugehörigkeit kamen im Laufe der Recherche auch die leiseren und differenzierteren Töne zum Vorschein. Mit differenziertem Blick, sachlich-dokumentarisch, nachdenklich oder emotional, provokativ oder mit viel Witz und Ironie betrachten die jungen Fotografen letztlich denn auch die Deutschen und ihre so typischen Probleme mit der eigenen Identität.

News

Am Samstag, 11. Juli und Sonntag, 12. Juli 2020, finden insgesamt vier Werkgespräche mit der Künstlerin Bettina van Haaren zu ihrer aktuellen Ausstellung „Spiegelungen“ in der Städtischen Galerie Neunkirchen statt. Mehr unter Aktuell.
 

Parallel zur Ausstellung von Bettina van Haaren „Spiegelungen“ wird im Hüttenstadtmuseum im Erdgeschoss des KULT. Kulturzentrums Neunkirchen eine Sonderpräsentation mit Arbeiten aus der „Schenkung Kermer“ gezeigt.

Nach den derzeit geltenden Richtlinien darf die Ausstellung nicht in Gruppen und nur von höchstens acht Besuchern gleichzeitig besichtigt werden. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist verbindlich.

Wir verwenden Cookies, um die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Lesen Sie mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.