Daniel & Geo Fuchs

Stasi - secret rooms

17.11.2006 – 11.02.2007

Fünfzehn Jahre nach dem Fall der Mauer hat sich das Künstlerpaar Daniel und Geo Fuchs mit der Großbildkamera auf Spurensuche nach den Hinterlassenschaften des DDR-Regimes begeben. Während eines Berlin-Aufenthalts als Artists-in-Residence der Stiftung Starke im Jahr 2004 wurden die Künstler auf die ehemaligen Dienstgebäude des Ministeriums für Staatssicherheit aufmerksam, von denen viele seit ihrer Auflösung 1989/90 nahezu unberührt geblieben sind und zu Gedenkstätten umgewandelt wurden. 

In kompromissloser Klarheit und mit der kühlen Präzision eines streng dokumentarischen fotografischen Blicks zeigen die großformatigen Aufnahmen Räume, in denen die Spuren und Symbole von Verfolgung und Unterdrückung konserviert sind und Räume von „erschreckender Normalität“: das mit Blümchenmuster tapezierte Zimmer des Haftrichters in Hohenschönhausen, der lange Trakt mit den dick gepolsterten Türen der Verhörkammern, die Gefängniszellen für politische Häftlinge in Potsdam und Bautzen, Einbauküche und Wannenbad in den Büroräumen Erich Mielkes in der Berliner Normannenstraße oder die endlosen Reihen geheimer Akten aus den Stasi-Archiven, die das Schicksal unzähliger Menschen besiegelten. Die Fotografien von Daniel und Geo Fuchs eröffnen einen Blick hinter die Mechanismen von Macht, Machtlosigkeit und Banalität. Dahinter stehen vierzig Jahre gelebte Geschichte der DDR.

Publikation leider vergriffen:

News

Am Samstag, 11. Juli und Sonntag, 12. Juli 2020, finden insgesamt vier Werkgespräche mit der Künstlerin Bettina van Haaren zu ihrer aktuellen Ausstellung „Spiegelungen“ in der Städtischen Galerie Neunkirchen statt. Mehr unter Aktuell.
 

Parallel zur Ausstellung von Bettina van Haaren „Spiegelungen“ wird im Hüttenstadtmuseum im Erdgeschoss des KULT. Kulturzentrums Neunkirchen eine Sonderpräsentation mit Arbeiten aus der „Schenkung Kermer“ gezeigt.

Nach den derzeit geltenden Richtlinien darf die Ausstellung nicht in Gruppen und nur von höchstens acht Besuchern gleichzeitig besichtigt werden. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist verbindlich.

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