Claudia Degrandes & Yvonne Lee Schultz

Strip - Malerei und Fotografie im Dialog

26.11.2004 – 16.01.2005

Der Ausstellungstitel ist durchaus wörtlich zu verstehen: strip bedeutet „schmaler Streifen“, „Band“ und bezieht sich auf die ungewöhnlichen Querformate, mit denen Claudia Desgranges und Yvonne Lee Schultz arbeiten. Doch der Titel verweist noch auf ein weiteres Charakteristikum, das sich die Werke der Malerin und der Fotografin teilen. Denn beide Künstlerinnen organisieren das Bild als zeitliche Abfolge von Farb- oder Bildeinheiten, die abstrakte Wirklichkeitsausschnitte ähnlich wie ein Filmstreifen aneinanderreiht. Wie abstrakt erscheint die Wirklichkeit, wie wirklich das Abstrakte? Bei Claudia Desgranges und Yvonne Lee Schultz scheinen die beiden Bereiche fließend ineinander über zu gehen. Während die Aufnahmen von Straßenkreuzungen, Supermarktregalen und hochglanzpolierten Luxussportwagen in den Fotoleuchtkästen von Yvonne Lee Schultz die Bewegung der Kamera nachzeichnen und sich die Gegenstände darauf jeder Feststellung entziehen, realisiert Claudia Desgranges das Moment der Geschwindigkeit in ihren „zeitstreifen“ durch rhythmisch gestaffelte, einander durchziehende Farbbahnen, die auf reflektierenden Aluminiumplatten ein ungemein dynamisches, in beide Richtungen fortsetzbares und darum ausschnitthaft erscheinendes Bild ergeben. Die Ausstellung, die nach der Präsentation in der Rudolf-Scharpf-Galerie Ludwigshafen in der Städtischen Galerie Neunkirchen zu sehen war, brachte ihre Werke erstmals zusammen und setzte einen ebenso spannenden wie in sich stimmigen Dialog in Gang.

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News

Am Samstag, 11. Juli und Sonntag, 12. Juli 2020, finden insgesamt vier Werkgespräche mit der Künstlerin Bettina van Haaren zu ihrer aktuellen Ausstellung „Spiegelungen“ in der Städtischen Galerie Neunkirchen statt. Mehr unter Aktuell.
 

Parallel zur Ausstellung von Bettina van Haaren „Spiegelungen“ wird im Hüttenstadtmuseum im Erdgeschoss des KULT. Kulturzentrums Neunkirchen eine Sonderpräsentation mit Arbeiten aus der „Schenkung Kermer“ gezeigt.

Nach den derzeit geltenden Richtlinien darf die Ausstellung nicht in Gruppen und nur von höchstens acht Besuchern gleichzeitig besichtigt werden. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist verbindlich.

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