Anja Hantelmann

vorübergehend. Malerei

04.09 – 11.11.2009

In Anja Hantelmanns, geboren 1966 in Hamburg, lebt und arbeitet in Offenbach am Main, gegenständlich-figurativer Malerei manifestieren sich Zwischenzustände des Erlebens und Erinnerns. Im Mittelpunkt der Ausstellung standen drei Bildserien, die persönliche Erfahrungen des Flüchtigen, Vorübergehenden nachzeichnen und Momente festhalten, die uns oft kaum bewusst sind und die wir nur bruchstückhaft erinnern. Ob es die Konfrontation mit dem eigenen Spiegelbild ist wie in der Serie „flüchtig“, das Nach-Empfinden der körperlichen Erfahrung von Wasser in dem Bilderzyklus „im See“ oder die Auseinandersetzung mit Bildern, die wir mit dem Begriff „Heimat“ in Verbindung bringen: Anja Hantelmann zeigt Momentaufnahmen, die in der Flüchtigkeit der Erscheinung das Wesentliche suchen. Ihre rätselhaften, meist aus eigenen Fotos und Videos entwickelten Gemälde frieren den Augenblick ein, verleihen ihm Dauer in der Bewegung und sind doch permanent in Auflösung begriffen.

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