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Die Städtische Galerie Neunkirchen steht unter der Trägerschaft der Neunkircher Kulturgesellschaft gGmbH und realisiert seit 1991 ein medienübergreifendes Ausstellungsprogramm zeitgenössischer Kunst.

Unser Programm mit jährlich vier bis sechs Wechselausstellungen orientiert sich an dem breiten Spektrum aktueller internationaler Kunsttendenzen. Künstler aus allen Teilen Deutschlands, aus Frankreich, Luxemburg, der Schweiz, Österreich, Ungarn, Italien, Dänemark, Großbritannien, Russland, Polen, dem Iran und Südkorea wurden in den vergangenen Jahren vorgestellt. Doch die Städtische Galerie Neunkirchen versteht sich gleichermaßen auch als Forum für Künstler aus der Region.

In Einzel- und Themenausstellungen stellen wir sowohl junge wie auch arrivierte künstlerische Positionen vor mit dem Ziel, Einblicke in die stilistische, thematische und mediale Vielfalt zeitgenössischer Kunsterscheinungen zu vermitteln.

Im Dezember 2015 eröffnete die Städtische Galerie Neunkirchen im ehemaligen Bürgerhaus, das zum „KULT. Kulturzentrum Neunkirchen“ umgebaut wurde, ihre neuen Ausstellungsräume. Mit rund 500 Quadratmetern hat sich die Nutzfläche der Galerie gegenüber den früheren Räumen im benachbarten Altbau nun mehr als verdoppelt. Der sieben Meter hohe Hauptraum schafft nicht nur optimale Bedingungen für attraktive Wechselausstellungen aktueller Kunst jeden Formats. Die verglaste Empore bietet dazu die Möglichkeit, neben den Wechselausstellungen Auszüge der „Schenkung Wolfgang Kermer“ als Dauerpräsentation zu zeigen. Diese umfasst insgesamt rund 300 Arbeiten auf Papier, überwiegend von Künstlern aus dem Umfeld der Stuttgarter und Karlsruher Akademie (u.a. Alfred Hrdlicka, Arnulf Rainer, Jürgen Brodwolf, K.R.H. Sonderborg, Otto Herbert Hajek) sowie die Grafikzyklen des Neunkircher Expressionisten Fritz Arnold aus den Jahren 1917-1920.